Streckenrekord beim Elm Super Trail

Beim 4. Elm Super Trail wurde ich lange von der Konkurrenz gejagt. So konnte ich mir über 25 km in einer Zeit von 1:45:57,0 Stunden den Streckenrekord sichern.

 

Streckenrekord in diesem Jahr noch mal verbessert, weil Florian bis 20 km mir dicht auf die Fersen war.

Streckenrekord, weil Florian(rechts im Bild) mir immer dicht auf den Fersen war.

 


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Presse: Sierre-Zinal

Sierre-Zinal

Pressebericht aus der Aller-Zeitung/WAZ

 


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Sierre-Zinal

Bin ich bereit für Sierre-Zinal, bereit für ein Skyrace, bereit für 31 km…? Diese und viele andere Fragen geisterten mir die vergangene Woche durch den Kopf. Klarheit sollte mir erst der Sonntag verschaffen.

Das Wochenende versprach schon am Samstag beim Abholen der Startunterlagen interessant zu werden. Ich war noch überglücklich einen der letzten Plätze in der Massenunterkunft ergattert zu haben. Schon wenige Minuten später bereute ich meine Entscheidung. Als ich am besagten Lager angekommen war, entpuppte sich dieses als ein Bunker, mehre Meter tief unter der Erde. Für meinen Geschmack waren diese kalten Gemäuer etwas sehr ungemütlich zum übernachten. Immerhin störte ab 20:30 Uhr kein Tageslicht mehr meinen Schlaf. Meine Zimmergenossen, welche sich deutlich später ins Bett begaben, jedoch um so mehr. Ab Mitternacht schlief ich, all meinen Vorurteilen gegenüber, recht fest und gut. Um Punkt 6 Uhr wurde der gesamte Bunker innerhalb von Sekunden aus dem Schlaf gerissen, als man die Deckenbeleuchtung um anmachte.

 Am Start, etwas außerhalb von Sierre, gehörte heute eine ganze Straße nur uns Läufern und Läuferinnen. Dort sah ich nicht nur Kilian Jornet Burgada vorbei laufen, sondern traf auch und unterhielt mich mit Florian Reichert und dem Teamkollegen David Schneider(inov-8/Skinfit).

Um Punkt 9:30 erfolgte der Start. Begleitet von einer Jazzband stürmten über 1300 Läufer den ersten Anstieg hinauf. Der erste und eigentlich einzige Anstieg war dann im Prinzip „nur“ knapp 25 km lang. Auf meist anspruchsvollen Trails wurden dabei 2200 hm bewältigt. Die kurze Flachpassage nach Zinal, mit einem kleinen Downhill, fiel nicht zu Buche und bot somit keine Erholungsphase.

Im Gegensatz zum Zugspitz-Ultratrail ging ich es am Sonntag deutlich gezielter an und ließ mich nicht zu einem überschnellten Tempo hinreißen. Ich befand mich irgendwo mitten im Starterfeld und überholte während des gesamten Rennens viele andere Läufer.

Sierre Zinal. Quelle: www.Marathon-Photos.com

Die 31 km von Sierre, nach Zinal, waren jedoch kein Sparziergang für mich. Die ersten knapp acht Kilometer stürmte ich die Waldpfade hinauf, doch dann nagte ich an meinen Energiereserven, doch etwas Iso, Wasser und Gels verschafften mir wieder neue Kraft für die nächsten Kilometer.

Am Schlussanstieg ab 18 km sollte es endgültig vorbei sein mit meinen Kräften, ich quälte mich die letzten Kilometer den teils steinigen Pfades hoch. Ich hätte mir hier gewünscht es wäre zu steil zum laufen, wie beim Zugspitz Ultratrail; stupide einen Schritt vor den nächsten setzten. Nein hier musste man laufen, laufen und laufen.

Keine Sekunde zu spät erreichte ich den rettenden Abstieg und damit die letzten sechs Kilometer bis zum Ziel. Der Abstieg war ein Skyrace würdigt: Steinige Passagen, wurzelreiche Pfade und Rodelpisten, genau so habe ich es mir vorgestellt.

Langsam geriet ich ins rollen, Stück für Stück erholten sich meine Beine. Schon bald flog ich dem Berg hinab. Auf dem letzten Kilometer ließ ich noch so einige Leute hinter mir. Die letzten 500 Meter auf der Teerstraße gehörten mir als Straßenläufer und so sauste ich langen Schrittes, die letzten Serpentinen, ins Ziel. Am Ende errichte ich als 118er und nach 3:21 h die Zielliene.

Irgendwie habe ich mir im Vorfeld einen deutlich bessern Platz erhofft. Mit großen Erwartungen bin ich in die Schweiz gefahren, aber hier herrschen andere Gesetze. Hier ist nicht nur die Weltelite im Trail- und Berglaufen am Start, sondern auch eine hohes und breites Niveau an anderen guten Läufern.Wie man sie vermutlich bei keiner deutschen Trailveranstaltung antreffen würde. Aus allen Teilen der Alpen und darüber hinaus sind die Läufer an diesem Wochenende in Sierre zusammen gekommen, als Beispiel wenn ich eine Minute langsamer gelaufen wäre, dann hätten ich gleich 10 Plätze verloren. Ein kleiner Wermutstropfen ist, dass ich zu den besten 10% dieses Laufes gehörte und ,hinter Florian Reichert, der zweit beste deutsche Läufer.

Am Ende bleibt die abschließende Frage: War ich schon bereit für dieses großes Rennen? Bei diesem Rennen, dieser Konkurrenz und dieser Strecke werden so manche Schwächen deutlich. An diesem Sonntag konnte man unzählige Schwächen finden, an welchen ich noch arbeiten muss. Aber ich habe einen verdammt guten Wettkampf gemacht, darf stolz auf diese Zeit und meine Leistung sein. Zufrieden gebe ich mich jedoch nicht! Im nächstes Jahr werde ich meine Ziele erreichen, nur dann werde ich diese schon lange nach oben korrigiert haben.


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Training für Sierre-Zinal! Woche 3-6 (07.07 – 27.07.14)

In 11 Tagen geht es los nach Sierre! Hier noch ein kleiner Rückblick meines Trainings der letzten drei Wochen. Aus zeitlichen Gründen ist es mir nicht gelungen mein Training früher zusammenzuschreiben. Gestern habe ich dieses nachgeholt. In diesen Wohen lag der Fokus auf einige Wettkämpfe, aber nur die sorgen für Wettkampf härte. Hier mein Training:

 


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Treppentraining „hoch oben“ auf der Jahnshöhe

Wenn man die Berge nicht vor der Haustür hat und nur mit kleinen Hügeln vorlieb nehmen muss, dann schaut man sich nach Alternativen um. Ich habe meine am Jahnsteig gefunden, eine 150 stufige Treppe im Wald von Neubrandenburg. Keine Stufe gleicht der anderen in Höhe und Breite.

Während dieses Trainings findet man keine Trailrunning-Romantik, keine Aussicht belohnt die Strapazen, keine abwechslungsreichen Pfade und Landschaften. Eine knappe Minute rauf und wieder eine knappe Minute runter, dabei läuft der Schweiß in Strömen. Man verliert Zeit und Anzahl der Anstiege aus den Augen, nur ein Blick auf die Uhr verrät mir diese Information. Der Kopf schaltet ab und wird völlig leer. Nur ein Stolpern reißt mich hin und wieder aus dieser Trance, doch nach zwei weiteren Treppenanstiegen hat der Kopf wieder abgeschaltet.

Irgendwann ist das Ende nah, die letzten fünf Anstiege werden oft noch mal eine Herausforderung, denn die Beine sind schwer und verlangen eine Pause. Aber eine Pause gibt es in diesem Training nicht, nur rauf und runter. Dann ist es soweit, dass letzte Mal rauf zum Jahnstein, nur noch 150 Schritte. Dann ist es vorbei. Kein Berg wurde dann errungen, doch die Jahnshöhe wurde wieder 35mal bezwungen!

So sieht dann später meine Höhen- und Herzfrequenzkurve aus:

Höhenkurve

Die Höhenkurve beim Treppentraining an der Jahnshöhe

Mein Herfequenzverlauf beim Training in „lufigen“ Höhen.


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